A.S.K. Akademie für Sozial- & Synergiekompetenz

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Warum eine Ausbildung in Traumapädagogik und Traumaberatung?

Traumata sind die schwersten seelischen Verletzungen, die wir kennen. Kinder erleiden in einer für sie ausweglosen Situation die sie schockartig überschwemmende Vernichtung oder Vernichtungsdrohung ihrer existenziellen Lebensbasis. Zu denken ist an den Bruch der Elternliebe, Bruch der Gemeinschaft mit den Eltern oder der Misshandlung durch andere Personen. Gleichzeitig erleiden sie die Ohnmachtserfahrung, dass sie selbst sich nicht helfen können und sie verzweifeln ebenso schockartig an sich selbst. Ihr Bewusstsein wird in dieser doppelseitigen Schockerfahrung durch eine nicht fassbare Fülle aversive Reize überflutet und Ihr Gehirn kann diese Fülle des Schrecklichen nicht verarbeiten. Nur die dauerhafte Abspaltung dieser erschütternden Niederlage aus dem Bewusstsein kann die Kinder noch notdürftig retten. Das aber hat den Preis, dass das Traumaerleben nicht mehr ohne professionelle Hilfe aufgearbeitet werden kann. 

Leider schweigt das abgespaltene Trauma nicht gänzlich, sondern die in der Kindheit erlittenen Niederlagen drängen lebenslang, aufgearbeitet zu werden. Die Psychotraumatologie spricht hier von Flashbacks, Intrusionen, Symptombildungen und vor allem vom traumakompensatorischem Verhalten der betroffenen Kinder und Jugendlichen, sprich den Verhaltensauffälligkeiten, die Pädagogen tagtäglich entgegentreten. 

Wird das traumakompensatorische Verhalten vor dem Konzept des guten Grundes pädagogisch verstanden und erzieherisch resonant beantwortet, können sich die betroffenen Kinder und Jugendlichen aus der Falle ihrer erschütterten Selbst- und Welterfahrung schrittweise wieder befreien. Traumapädagogik wird zur Chance auch noch für die bisher aussichtslos erscheinenden Verhaltensauffälligkeiten von Kindern und Jugendlichen. 

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