A.S.K. Akademie für Sozial- & Synergiekompetenz

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Zertifikats-Weiterbildungen:
„Traumapädagogik“ und „Traumazentrierte Fachberatung“

Diese Weiterbildungen vermitteln umfangreiches traumapädagogisches Fachwissen, traumapsychologisches Hintergrundwissen und traumapädagogisches Handwerkszeug im Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen. Insbesondere erwerben die TeilnehmerInnen ein umfangreiches resilienzförderndes Handlungsrepertoire für verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche, so dass diese ihre traumakompensatorische Abwehr gegenüber den Beziehungs- und Lösungsangeboten überwinden können.

Ausführliche Einheiten zum

  • Grundlagenwissen gehören ebenso zu den Ausbildungsinhalten wie
  • Strategien zur Stabilisierung traumabetroffener Kinder und Jugendlicher,
  • Methoden zur traumapädagogischen Diagnostik und Traumaanalyse,
  • Kompetenzen zum Verständnis und zur Begleitung traumaverarbeitender Prozesse der Kinder und Jugendlichen (insbesondere zu nennen ist das Konzept des guten Grundes),
  • Wege zum Erwerb praktischen traumapädagogischen Handwerkszeugs,
  • Anleitung zur Selbstreflexion, Selbstbelastungsanalyse und traumaorientierten Selbsterfahrung und
  • Klärung institutioneller Aspekte der Traumaorientierung.

Alle Inhalte werden in Theorie- und Praxiseinheiten vermittelt und durch Supervision eigener Fälle konkretisiert.

Über den curricularen Rahmen von DeGPT/FVTP hinausgehend vermittelt die A.S.K.-Weiterbildung
„Traumapädagogisches Empowerment (A.S.K.)“
ein nachhaltiges und ganzheitliches traumapädagogisches Empowerment-Konzept von der Diagnostik bis zur Intervention. Dazu gehören:
  • Traumapädagogische Diagnostik mit der Biographical Time-Line-Methode
  • Traumapädagogische Trauma-Analyse mit der Trauma-Analyse-Matrix
  • Traumapädagogische Intervention mit der Methode der Traumazentrierten Empathie
  • Einsatz der Ich-Empowerment-Methode für Kinder und Jugendliche und für Mitarbeiter-Innen
     
 

Zertifizierung der Weiterbildung

Die Weiterbildungen „Traumapädagogik“ und „Traumazentrierte Fachberatung“ in der A.S.K. entsprechen den Richtlinien der DeGPT (Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie e.V.) und des FVTP (Fachverband Traumapädagogik e.V.) Die curricularen Richtlinien sind im Web einsehbar: http://www.degpt.de/DeGPT-Dateien/2017%20Curriculum%20Gesamt.pdf oder http://fachverband-traumapaedagogik.org/index.php/ausbildungs-curricula.html

Das Zusatz-Zertifikat „Traumapädagogisches Empowerment (A.S.K.)“ entspricht den Richtlinien der A.S.K. Es kann optional erworben werden und setzt den Abschluss „Traumapädagogik“ oder „Traumazentrierte Fachberatung“ voraus.

Aufbau der Weiterbildung

Die Weiterbildung ist berufsbegleitend und besteht aus sechs Basis-Seminaren mit jeweils 20 Unterrichtseinheiten (UE) und mindestens einer Abschlusseinheit mit 30 UE. Nach den Basis-Seminaren (mit insgesamt 120 UE) kann zwischen zwei gleichwertigen Abschlüssen gewählt werden:

  1. „Traumazentrierte Fachberatung (TZFB)“ (30 UE)
  2. „Traumapädagogik (TP)“ (30 UE)

Die Stundenanzahl für einen der beiden Abschlüsse beträgt also 150 UE.
Beide Abschlüsse können durch den Besuch beider Abschlusseinheiten erlangt werden (180 UE).
Wir gliedern die Abschlusseinheiten jeweils in zwei zweitägige Untereinheiten mit je 15 UE.
Die Supervisionseinheiten finden in Gruppen mit höchstens 9 TeilnehmerInnen statt.

Das Zusatz-Zertifikat „Traumapädagogisches Empowerment (A.S.K.)“ kann durch den Besuch eines ergänzenden Aufbau-Seminars mit 20 UE optional erworben werden. Es setzt den Abschluss „Traumapädagogik“ oder „Traumazentrierte Fachberatung“ voraus.

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Berufsausbildung:
Abgeschlossene Berufsausbildung (Fachschulen) sozialadministrativer, erzieherischer oder pflegerischer Berufe (insbesondere ErzieherInnen, Pflegefachkräfte, Hebammen, ErgotherapeutInnen, PhysiotherapeutInnen, LogopädInnen o.Ä.) oder Hochschul- und FachhochschulabsolventInnen mit psychologischen, pädagogischen und verwandten Abschlüssen, z.B. Dipl.-Psycholo¬gInnen und ÄrztInnen, Dipl.-PädagogInnen, Dipl.-SozialarbeiterInnen und Dipl.-SozialpädagogInnen, Dipl.-HeilpädagogInnen, Sonder-PädagogInnen, LehrerInnen, Dipl.-TheologInnen, Dipl.-So¬ziologInnen oder analoge Abschlüsse (BA, MA).

Berufserfahrung:
Mindestens dreijährige Berufserfahrung in einem relevanten Praxisfeld für alle Berufsgruppen (dazu zählen auch Praktika und Anerkennungsjahre).

Voraussetzungen für das Abschlusszertifikat

  • Bei Einfachabschluss:
    o Durchlaufen der Basis-Seminare und einer der beiden Abschlusseinheiten, also entweder Traumapädagogik oder Traumazentrierte Fachberatung (150 UE)
    o und wahlweise
       - eine Projektvorstellung und eine anonymisierte Fallvorstellung (jeweils mündlich und schriftlich)
  • Bei Doppelabschluss:
    o Durchlaufen der Basis-Seminare und beider Abschlusseinheiten (180 UE)
    o und wahlweise:
       - eine weitere Projekt- und eine weitere Fallvorstellung für den zweiten Weiterbildungsschwerpunkt
    ODER
       - eine umfangreiche Fallvorstellung, die dem Setting des zusätzlichen Weiterbildungsschwerpunktes entspricht

    Fallvorstellungen und Projekte sind jeweils anonymisiert anhand eines vorgegebenen Schemas anzufertigen und durch Originaldokumente zu belegen (z.B. Video- oder Tonbandaufnahme, Zeichnungen, Tagebuchnotizen o.Ä. der KlientInnen).

  • Für das Zusatz-Zertifikat „Traumapädagogisches Empowerment (A.S.K.)“:
    o Abschluss in Traumapädagogik oder Traumazentrierter Fachberatung
    o Durchlaufen des Ergänzungs- Seminars
    o eine mündliche Fallvorstellung

Abschlusszertifikat

Hinsichtlich des Zertifikates, das TeilnehmerInnen am Ende der Weiterbildung erhalten, gelten folgende Regelungen:

1) TeilnehmerInnen, die einen Einzelabschluss erwerben (im Schwerpunkt TP oder TZFB), erhalten ein Zertifikat, in dem dieser Schwerpunkt ausgewiesen ist, also entweder:

  • Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung, Schwerpunkt Traumapädagogik (DeGPT/FVTP)

    oder

  • Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung, Schwerpunkt Traumazentrierte Fachberatung (DeGPT/FVTP).


Es ist die oben genannte Prüfungsleistung für einen Einzelabschluss zu erbringen.

2) Bei TeilnehmerInnen, die zunächst einen Einzelabschluss erwerben (im Schwerpunkt TP oder TZFB) und die danach den zweiten Einzelabschluss im anderen Schwerpunkt anstreben, wird die Urkunde des Einzelabschlusses gegen die des Doppelabschlusses ausgetauscht (beide Schwerpunkte sind in einer Abschlussurkunde dokumentiert). Für den Zertifikatserwerb ist die oben genannte, gesonderte Prüfungsleistung für den Doppelabschluss zu erbringen.

3) TeilnehmerInnen, die zunächst einen Einzelabschluss erwerben (im Schwerpunkt TP oder TZFB), danach den zweiten Einzelabschluss im anderen Schwerpunkt anstreben und die hierzu ausdrücklich zwei getrennte Zertifikate wünschen (also kein Zertifikat, das beide Abschlüsse gemeinsam ausweist), müssen in jedem der beiden Schwerpunkte die volle Prüfungsleistung erbringen, d. h. die weiter oben beschriebene, gesonderte Prüfungsleistung für den Doppelabschluss gilt in diesem Falle nicht.

4) TeilnehmerInnen, die ein sog. integriertes Curriculum absolvieren, das beide Einzelabschlüsse zugleich beinhaltet (Schwerpunkt TP und Schwerpunkt TZFB), erhalten am Ende der Weiterbildung ein Zertifikat, das diesen Doppelabschluss dokumentiert (beide Schwerpunkte sind in einer Abschlussurkunde niedergelegt). Für den Zertifikatserwerb ist die weiter oben genannte, gesonderte Prüfungsleistung für den Doppelabschluss zu erbringen.

5) Das Zusatz-Zertifikat „Traumapädagogisches Empowerment (A.S.K.)“ wird separat ausgestellt.

Umfang, Kosten und Termine

Umfang: 6 Blockseminare (zusammen 18 Ausbildungstage) + mind. 1 Abschlusseinheit mit 2 Seminaren à 2 Tagen.

Seminarzeiten (Dreitagesseminare): Fr: 18.00-21.30 Uhr, Sa: 09.30-18.30 Uhr, So: 09.30 -14.00 Uhr
Seminarzeiten (Zweitagesseminare): Fr: 18.00-21.30 Uhr, Sa: 09.30-18.30 Uhr

Seminartermine: Auf Anfrage im Sekretariat

Ihre Investition: je Dreitagesseminar: 345,- €, je Zweitagesseminar: 260,- €

Ort: A.S.K.-Seminarhaus, Kalkwiesenweg 9, 35083 Wetter

DozentInnen: Regina Sichart-Hartmann, Dipl.-Psych., Jürg Hartmann, Dipl.-Psych., N.N., N.N.

)¹ Wenn nicht anders ausgewiesen sind die Kurs-/Seminargebühren von der Umsatzsteuer befreit.
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